UEFA weist Infantinos WM-Verkaufspläne scharf zurück

Die UEFA hat mit deutlichen Worten auf Pläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino reagiert, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen. In einer Stellungnahme heißt es: „This crosses a line that football’s governing institutions should never cross.“ Die UEFA erklärt, sie nehme die Angelegenheit äußerst ernst – und fordert dazu auf, dass jeder nationale Fußballverband und jeder Stakeholder des Fußballs dies ebenso tun sollte: Ligen, Klubs, Spieler, Fans, Regierungen und alle, denen die Zukunft des Spiels am Herzen liegt.
Im Zentrum der Kritik steht die fehlende Transparenz. Wörtlich betont die UEFA: „Die Seele und die Governance des Fußballs sind keine Vermögenswerte, die man handelt - insbesondere ohne jede Transparenz darüber, wer finanziell profitiert.“ Diese Formulierung macht deutlich, dass es der UEFA nicht nur um die Frage des Verkaufs an sich geht, sondern um die Art und Weise, wie eine solche Entscheidung offenbar ohne Offenlegung der Nutznießer getroffen würde.
Besonders bemerkenswert ist der grundsätzliche Einwand, den die UEFA erhebt: „None of us are the owners of football. It is not FIFA’s to sell.“ Damit stellt der europäische Verband die Eigentumsfrage über den Fußball selbst in den Raum und positioniert sich klar gegen die FIFA-Spitze. Wie sich der Streit weiterentwickelt und welche Reaktionen von anderen Verbänden folgen, bleibt abzuwarten.
Bild: KI-generiert
Aktualisiert am 28.07.2026